Montag, den 04. Mai 2009 um 16:38 Uhr
Die Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung ist nach Auffassung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) aus Köln zu optimistisch. Wenn die Unternehmen nicht im Spätsommer den Eindruck bekämen, dass sie ...
Köln (ots) - Die Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung ist nach Auffassung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) aus Köln zu optimistisch. Wenn die Unternehmen nicht im Spätsommer den Eindruck bekämen, dass sie wieder Boden unter den Füßen hätten, dann werde es am Arbeitsmarkt sehr viel düsterer als die Regierung annehme, "dann werden wir im kommenden Jahr die 5 Millionen bei den Arbeitslosenzahlen auch im Jahresdurchschnitt überschreiten", sagte Professor Michael Hüther, Chef des IW in der Sendung "Profit" in WDR 5 (heute, 18.05 Uhr). Die Konjunkturprognose der Bundesregierung sei in diesem Punkt "nicht konsistent".
Die Bundesregierung geht in diesem Jahr von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6 Prozent aus und im nächsten Jahr von einem leichten Wachstum von 0,5 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen soll von 3,7 Mio. in diesem Jahr auf im Schnitt 4,7 Mio. im nächsten Jahr steigen. Das IW erwartet dagegen trotz günstigerer Konjunkturprognose höhere Arbeitslosenzahlen.
| Bericht: | WDR Westdeutscher Rundfunk |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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