Dienstag, den 05. Mai 2009 um 18:54 Uhr
Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 700 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurde nach mehrstündigen Verhandlungen ergebnislos beendet. Im Mittelpunkt stand zunächst die Verhandlung über die Angleichung der Mindestlöhne Ost und West. Hier konnten die ...
Berlin (ots) - Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 700 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurde nach mehrstündigen Verhandlungen ergebnislos beendet.
Im Mittelpunkt stand zunächst die Verhandlung über die Angleichung der Mindestlöhne Ost und West. Hier konnten die gegensätzlichen Standpunkte nicht überwunden werden, obwohl die Arbeitgeber eine deutliche Anhebung des Mindestlohnes I im Osten in zwei Schritten angeboten hatten.
Über weitere Themen wie z.B. eine neue Tarifstruktur oder eine potentielle Lohnerhöhung wurde nicht weiter verhandelt. Ein weiterer Verhandlungstermin ist noch nicht vereinbart worden. "Wir sind überrascht über die fehlende Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaft, hoffen aber, dass ein Weg gefunden wird, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erreichen. Dies wäre die Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Mindestlöhne und der übrigen Tarifstrukturen im Baugewerbe." Erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.
| Bericht: | ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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