Finanzkrisenspecial

Kapitalmärkte - Geldanlagen - Kredite

EZB Wechsel Kurse
Currency EUR 
2010-09-09
USD 1.2697
CAD 1.3310
CHF 1.2837
DKK 7.4457
GBP 0.82205
JPY 106.41
SEK 9.2710
NOK 7.8810
AUD 1.3845
RON 4.2875
USD 1.2697

Nicht alles über einen Kamm scheren / Studie von Horváth & Partners zeigt: Es gibt keinen Königsweg aus der Krise

Unternehmen wie Branchen sind in unterschiedlichem Maße von der Krise betroffen. Eine Standardlösung, um der Krise Herr zu werden, ist nicht in Sicht. Das bestätigt eine aktuelle Studie von Horváth & Partners, durchgeführt mit Unternehmen aus dem ...

Stuttgart/Wien/Zürich (ots) - Unternehmen wie Branchen sind in unterschiedlichem Maße von der Krise betroffen. Eine Standardlösung, um der Krise Herr zu werden, ist nicht in Sicht. Das bestätigt eine aktuelle Studie von Horváth & Partners, durchgeführt mit Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum sowie aus Ungarn und Rumänien. "Was für das eine Unternehmen richtig ist, kann für das andere grundfalsch sein. Man sollte sich daher hüten, in der Krise alles über einen Kamm zu scheren", mahnt Dr. Christof Schimank, Mitglied des Vorstands der Horváth AG.

Auf Basis der Studie identifizieren die Berater drei Branchencluster. Cluster 1: Branchen, die mit einem weiteren Abschwung rechnen müssen (zum Beispiel Bau, Chemie, Dienstleistungen). Betroffenen Unternehmen müssten schnell handeln und über geeignete Maßnahmen die kurzfristige Liquidität sicherstellen sowie die Ergebnissituation insgesamt stabilisieren. "Mögliche Maßnahmen, um dies zu erreichen, sind zum Beispiel der Abbau der Forderungsbestände sowie ein genereller Leistungsverzicht zur Reduzierung der kurzfristigen Personal- und Sachkosten", weiß Studienleiter Jens Ekopf.

Unternehmen aus dem Cluster 2 (zum Beispiel Automobil, Banken/Versicherungen) haben nach teilweise massiven Rückgängen in Umsatz und Ergebnis entweder die Talsohle bereits erreicht oder sehen sich einem weiteren, nur noch moderaten Abschwung gegenüber. Viele Unternehmen dieser Branchen haben bereits schmerzliche Schritte eingeleitet, um die Auswirkungen der Rückgänge abzumildern. Darüber hinaus müssen sie sich jetzt intensiv mit den strukturellen Herausforderungen in ihren Branchen beschäftigen und ggf. ihre Geschäftsmodelle sowie die Prozesse und Strukturen entsprechend anpassen", rät Ekopf weiter.

Anders als in Cluster 1 und 2 könnten Unternehmen des Clusters 3, deren Umsatz- und Auftragsniveau stabil ist oder sogar zunimmt (wie bei einigen Anbietern von IT-Services), sich ganz auf die Chancen konzentrieren, die die Krise bietet, und sich bereits jetzt auf den Aufschwung vorbereiten. Diesen Unternehmen empfehlen die Berater, die eigene Innovationskraft zu sichern, die Kundenfokussierung zu steigern sowie ihre Prozesse und Strukturen konsequent auf Wachstum auszurichten.

Christof Schimank: "Alle Unternehmen sollten bereits jetzt an den Aufschwung denken, auch wenn dies Einigen vor dem Hintergrund aktueller Liquiditätsengpässe und Ergebnisschwierigkeiten schwer fällt. Der Aufschwung wird kommen. Daher gilt es, die Potenziale rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen schon heute zu initiieren."

Die Studie berücksichtigt die Antworten von 201 Unternehmen; drei Viertel davon stammen aus Deutschland - darunter zahlreiche Dax- und MDax-Unternehmen. Das verbleibende Viertel der Befragten ist in Österreich, der Schweiz, Ungarn und Rumänien ansässig. Die Studie analysiert die Auswirkungen der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die von den Unternehmen ergriffenen Maßnahmen zu deren Bewältigung.

Mehr zur Studie unter www.horvath-partners.com


verwandte Themen Krise | Sachkosten | Wirtschaftskrise

Brandaktuell

Bundesminister Dr. Mitterlehner verleiht ...

Wien (pts/09.09.2010/13:45) - Am 7. Oktober 2010 wird der Staatspreis Unternehmensqualität ...
Lesen Sie mehr

Bauernhofurlaub.de unterstützt dauerhaft ...

Rieden/Gomaringen/Kenia (pts/09.09.2010/12:00) - Der Mully Children's Family-Chor tourt ...
Lesen Sie mehr

Sie suchen einen schnellen, unkomplizierten und sicheren Kredit? Mit dem fairen Online-Kredit von easyCredit können Sie sich Ihre Wunschfinanzierung ermöglichen.

Werbung

Gemafreie Musikflatrate für Werbeprofis

Werther, Westfalen (pts/09.09.2010/11:20) - Das Portal gemalos.de http://www.gemalos.de macht ...
Lesen Sie mehr

Führungswechsel bei der KWI Engineers GmbH

St. Pölten/Wien (pts/09.09.2010/11:18) - Die KWI Engineers GmbH, ein Tochterunternehmen der ...
Lesen Sie mehr

A1 bringt Windows Phone 7 Ende Oktober nach ...

Wien (pts/09.09.2010/11:11) - Als wichtigster Partner beim Start von Windows Phone 7 bringt A1 ...
Lesen Sie mehr

FEEI-Branchenforen: Top-Kampagnen sorgen für ...

Wien (pts/09.09.2010/11:00) - Rasanter Technologiewandel als Schlüssel für regelmäßiges Wachstum
Lesen Sie mehr

Jeder zweite Österreicher ist ein Sammler

Wien (pts/09.09.2010/10:25) - Suchen, verhandeln, kaufen, tauschen: eBay hat in einer ...
Lesen Sie mehr

Wolfgang Ambros live in der Scholl Halle in ...

Tattendorf (pts/09.09.2010/10:00) - Nach einem ausverkauften Konzert in Dornbirn gibt sich der ...
Lesen Sie mehr

Mit Holzfasern Brennstoffe und Heizkosten sparen

Wuppertal (pts/09.09.2010/10:00) - Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas kann in nennenswertem ...
Lesen Sie mehr

YOC entwickelt iPad Applikation für die ...

Berlin (pts/09.09.2010/09:45) - Für ihren langjährigen Kunden Deutsche Post - einer der ...
Lesen Sie mehr

Neue OZ: Kommentar zu Banken / Finanzkrise

Harte Probe Nichts als Stress. Gerade erst haben sich europäische Banken neuen Belastungstests ...
Lesen Sie mehr

Altran übernimmt Xype Gruppe

Frankfurt (pts/08.09.2010/16:48) - Als weiterer konsequenter Schritt in der ...
Lesen Sie mehr

ADX Energy: Lambouka-Bohrung fündig

Wien (pts/08.09.2010/16:34) - Das australisch-österreichische Explorationsunternehmen ADX ...
Lesen Sie mehr