Mittwoch, den 29. April 2009 um 22:00 Uhr
Die Brandenburger AOK strebt zum 1. Januar kommenden Jahres eine Vereinigung mit der Berliner AOK an. Das berichtet die "Märkische Allgemeine" (Donnerstag-Ausgabe). Der Verwaltungsrat habe die Vorsitzenden des Gremiums und den ...
Potsdam (ots) - Die Brandenburger AOK strebt zum 1. Januar kommenden Jahres eine Vereinigung mit der Berliner AOK an. Das berichtet die "Märkische Allgemeine" (Donnerstag-Ausgabe). Der Verwaltungsrat habe die Vorsitzenden des Gremiums und den märkischen AOK-Vorstand beauftragt, eine entsprechende Vereinbarung vorzubereiten, sagte AOK-Sprecher Jörg Trinogga dem Blatt.
AOK-Verwaltungsratsvorsitzende Heidelind Jockel vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sagte der "Märkischen Allgemeinen", Voraussetzung für die Fusion sei eine finanzielle Absicherung möglicher Lasten über das bundesweite AOK-System. "Dazu muss jede einzelne AOK in ihrem Verwaltungsrat einen entsprechenden Beschluss fassen", so Jockel. Dies könne noch zwei Monate dauern.
Der Berlin-Beschluss ist dabei möglicherweise nur ein erster Schritt, berichtet die Zeitung weiter, eigentlich gehe es um eine Neuordnung "im Nordosten des AOK-Systems" - zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern, wie Jockel bestätigte: "Wir haben in dem Beschluss deshalb offen gelassen, dass eine dritte AOK hinzukommt."
| Bericht: | Märkische Allgemeine |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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