Mittwoch, den 15. April 2009 um 08:00 Uhr
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2009 um 8,0% unter dem Vorjahresstand. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Januar 1987 (- 8,6%). Im Vergleich zum Februar 2009 sanken die Großhandelspreise im März 2009 um 0,9%.
Wiesbaden (ots) -
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2009 um 8,0% unter dem Vorjahresstand. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Januar 1987 (- 8,6%). Im Vergleich zum Februar 2009 sanken die Großhandelspreise im März 2009 um 0,9%.
Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen lagen die Preise um 21,4% unter denen von März 2008. Gegenüber dem Vormonat verbilligten sich die zu dieser Wirtschaftsklasse gehörenden Waren um 2,1%, nachdem sie sich im Februar 2009 vorübergehend um 0,8% verteuert hatten. Die Preise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug verringerten sich auf Großhandelsebene gegenüber dem Vorjahr um 17,8% (- 6,2% gegenüber Februar 2009).
Auch in der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor sanken die Preise gegenüber dem Vorjahr. Getreide, Saaten und Futtermittel lagen um 42,6% unter dem Preisniveau von März 2008 (- 4,1% gegenüber Februar 2009). Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 10,0% billiger als im März 2008, gegenüber dem Vormonat blieben die Preise stabil. Obst, Gemüse und Kartoffeln wiesen ebenfalls einen Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr aus (- 0,4%). Sie verbilligten sich auch gegenüber Februar 2009 (- 0,9%).
Hinweis zur Methode: Stichtag für die Berechnung der Großhandelspreisindizes ist jeweils der 5. eines Berichtsmonats.
Eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Index der Großhandelsverkaufspreise
Veränderung
gegenüber Veränderung
Jahr / Monat 2005 = 100 Vorjahres- gegenüber
zeitraum Vormonat
%
2005 JD 100 3,0 -
2006 JD 103,5 3,5 -
2007 JD 107,1 3,5 -
2008 JD 112,9 5,4 -
2009 März 113,2 7,8 1,5
April 113,5 7,4 0,3
Mai 114,6 8,0 1,0
Juni 115,5 8,8 0,8
Juli 117,2 9,8 1,5
August 115,0 6,8 - 1,9
September 114,6 5,1 - 0,3
Oktober 112,8 2,9 - 1,6
November 109,1 - 1,5 - 3,3
Dezember 105,6 - 4,2 - 3,2
2009 Januar 105,2 - 5,9 - 0,4
Februar 105,1 - 5,7 - 0,1
März 104,2 - 8,0 - 0,9
JD = Jahresdurchschnitt
Weitere Auskünfte gibt: Marion Knauer, Telefon: (0611) 75-2302, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
| Bericht: | Statistisches Bundesamt |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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