Wann droht eine Finanzkrise?

In der Geschichte der Wirtschaft kam es immer wieder zu verschiedenen Finanzkrisen. Diese Krisen sind Teil des Wirtschaftssystems. Daher sind sie auch in Zukunft nicht zu vermeiden. Doch was versteht man unter einer Finanzkrise und was sind die Gründe für ihre Entstehung? Welche Folgen sind damit zusätzlich verbunden?

Was versteht man unter einer Finanzkrise?

Eine Finanzkrise wird auch sehr häufig mit einem Börsencrash verglichen. Ein Börsencrash ist ein sehr starker Kursverlust von Aktien sowie auch anderen Wertpapieren, der innerhalb einer kurzen Zeit entsteht. Anfängliche Kursverluste ziehen an den Börsen sehr häufig viele panikartige Verkäufe von weiteren Anlegern nach sich, was wiederum bedeutet, dass die Kurse weiter nach unten sinken. Hierdurch entsteht eine entsprechende Abwärtsspirale, in der sich vor allem die Preise von Aktien und Wertpapieren sehr günstig werden.

Die Bank im Zentrum einer Finanzkrise

Häufig gehen Finanzkrisen auch mit sogenannten Bankkrisen einher. Da die Banken im Mittelpunkt des Geldsystems stehen, sind sie wiederum von Unruhen auf den Finanzmärkten stark betroffen. Zum Teil wurden Banken so sehr von einer Finanzkrise erfasst, dass diese Insolvenz anmelden mussten.

Oder es kam zu einem gewissen Bak Run. Bank Run ist ein Prozess, bei dem viele Bankkunden auf schnellstem Weg ihre gesamten Spareinlagen von den vorhandenen Konten zur selben Zeit abheben, da die Kunden dem Finanzsystem kein Vertrauen mehr schenken. So kann es auch im Vorfeld einer Finanzkrise zu einer gewissen “Spekulationsblase” kommen, die entsprechend zum Zeitpunkt eines Crashs platzt. Dabei wird als Blase die Situation bezeichnet, in der ein Preis von gewissen Vermögensgegenständen weiter zunimmt, obwohl diese den inneren Wert schon stark überschritten haben.

In diesem Prozess werden diese Überbewertungen von vielen Marktteilnehmern meistens nicht erkannt. Vor allem waren in der Vergangenheit Anlageklassen wie zum Beispiel Anleihen oder Aktien ebenso von einer entsprechenden Blasenbildung betroffen, wie zum Beispiel Rohstoffe oder Immobilien. Wiederum sind Spekulationsblasen sind weniger vorherzusehen. Daher kann meistens erst im Nachhinein kann eine solche Blase erkannt werden.

Wann erfolgt eine Wirtschaftskrise?

Meistens erfolgt auf eine Finanzkrise eine Wirtschaftskrise. Gerade in einem sehr unsicheren Finanzmarktumfeld gehen Banken mit einer Kreditvergabe an Unternehmer oder Privatpersonen restriktiver um. Wenn Unternehmen wiederum keine Kredite mehr erhalten, fehlt diesen das notwendige Kapital für wichtige Investitionen.

Letztlich schrumpfen die Umsätze, was wiederum Entlassungen von Mitarbeitern notgedrungen zur Folge hat. Durch die Arbeitslosigkeit haben die normalen Bürger weniger Geld und können letztlich nicht, wie gewohnt, ihrem Konsum nachgehen. Das hat wiederum zur Folge, das Unternehmen weniger Produkte verkaufen und dadurch ein Teufelskreis entsteht.

Kommt die nächste Finanzkrise?

Mittelerweise wittern des die Börsen wittern, denn keine der weltweiten Börsen liegt 2018 noch im Plus. Wie bereits auch schon vorhergesagt wurde, ist es auch kein gutes Aktienjahr. Auch die Wall Street, die noch vor kurzem noch von entsprechenden Technologiewerten gezogen wurde, erreicht nicht mehr den noch im Laufe des Jahres erreichten Höchstwert.

Sehr wichtige charttechnische Hürden wurden ebenso durchbrochen und somit ist der Weg nach unten leider offen. Auch eine Jahresendrallye würde daran nichts mehr ändern. Ebenso mehren sich immer die Anzeichen, dass auch in der Eurozone der Konjunktur immer mehr der Schwung ausgeht. So ist auch die Stimmung der Einkaufsmanager seit Jahresende auf dem tiefsten Stand gefallen, Und das seit nunmehr vier Jahren.

Im Subsegment von der Industrie ist die Stimmung sogar auf einem Niveau, das eigentlich für eine klare Rezession spricht. Dabei trifft besonders die Entwicklung die Länder von Deutschland und Italien. Denn in Italien liegt es an der Unsicherheit bezüglich einer neuen Regierung sowie den Spannungen, die wiederum mit Brüssel bestehen. In Deutschland hat diese Entwicklung mit den großen Folgen und der Umstellung auf einen härteren Abgastest zu tun. In einem sind sich alle sicher: Die Finanzkrise lässt nicht länger aus sich warten.

 

Finanzkrise in Deutschland

Juli 2007 – ein Monat, der vielen in Erinnerung bleiben wird. Denn in diesem Monat begann auch in Deutschland die weltweite Finanzkrise, die nicht nur Banker, sondern auch private Verbraucher lange in Atem halten sollte. Schon seit Frühjahr 2007 grassierten in der Presse Meldungen über in den USA massenweise geplatzter Immobilienkredite. Viele US-Bürger verloren damals ihr Hab und Gut, weil sie ihre Kredite, die sie für den Hauskauf aufgenommen hatten, nicht mehr bedienen konnten.

 

 

Ende Juli 2007 geriet auch die erste deutsche Bank in eine existenzbedrohende Krise – die Düsseldorfer IKB Deutsche Industriebank. Diese hatte massenhaft in eben die schlecht besicherten Immobilienkredite aus den USA investiert. Die Förderbank KfW sprang der Bank zur Seite und rettete diese Bank. Doch das war nur der Anfang. Später gerieten auch die Düsseldorfer WestLB und andere Landesbanken in die Krise. Sie wurden von den jeweiligen Bundesländern gestützt. Alle hatten in die sogenannten Subprime-Kredite investiert. Schuld für die Finanzkrise war nach Expertenmeinung, dass die Banken kaum reguliert waren. Die Politik in Deutschland unternahm aber lange Zeit nichts.

Erst als im September 2008 die Finanzkrise Deutschland in einer erneuten Welle zu treffen begann, reagierte die deutsche Politik. Den Ausschlag dafür gab die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers. Das war der Höhepunkt der Finanzkrise in Deutschland. Denn gerade in deren Subprime-Kredite hatten viele deutsche Banken investiert.

 

Gesetz für die Stabilisierung der Finanzmärkte

In der deutschen Politik wurde man auf einmal fleißig. Man verabschiedete binnen kurzer Zeit das
Gesetz für die Stabilisierung der Finanzmärkte. Dieses beinhaltete staatliche Garantien und auch Kapitalzufuhren für in Not geratene Banken. Diese hatten ursprünglich nur eines im Sinn – hohe Renditen. Das Gesetz für die Stabilisierung der Finanzmärkte wurde am 17. Oktober 2008 auf den Weg gebracht durch den Deutschen Bundestag.

Die Maßnahmen dieses Gesetzes wurden dabei eng mit den anderen Mitgliedsstaaten der EU sowie den G7-Staaten abgestimmt. Vorrangiges Ziel von diesem Gesetz war es das Vertrauen der Verbraucher ins bestehende Finanzsystem wiederherzustellen. Doch auch der Geschäftsverkehr zwischen Banken und anderen Finanzinstitutionen sollte in wieder geordnete Bahnen gelenkt werden. Es wurde auch abgezielt, dass die Belastung für die Volkswirtschaft Deutschlands und für die Steuerzahler durch die Finanzkrise so gering wie möglich ausfallen sollte. Für in Not geratene Banken wurden dabei Fonds eingerichtet.

Diese können aber nicht ohne Gegenleistung in Anspruch genommen werden. Hierzu gehört unter anderem der Verzicht auf Bonuszahlungen und eine Dividendenausschüttung sowie eine Höchstgrenze bei den Vorstandsbezügen. Für die Sparer wurde auch etwas getan. Seit Dezember 2010 gibt es die Einlagensicherung. Diese garantiert jedem Verbraucher einen Schutz seiner Einlagen bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro im Fall einer Bankenpleite.

Wiederholung Finanzkrise?

Steht Deutschland bald wieder vor einer Finanzkrise. Für den Verbraucher sieht es im Moment nicht danach aus. Denn die Wirtschaft boomt zurzeit – in den USA und auch in Deutschland. Doch gerade in diesem Boom liegt die Gefahr einer neuerlichen Finanzkrise auch in Deutschland. Früher oder später wird es zu einer Korrektur in vielen Finanzbereichen kommen. Denn wegen der expansiven Geldpolitik sind viele der Kapitalmärkte nicht nachhaltig genug.

Vor allem von den USA geht im Moment eine Gefahr aus. Denn die Vermögenswerte sind dort drastisch angestiegen – nicht zuletzt durch die “Amerika First”-Politik des aktuellen US-Präsidenten und der von ihm gemachten Steuergeschenke an Unternehmen und viele private Verbraucher. Gerade darin sehen viele Experten die Anzeichen für einen neuerlichen Crash an den Finanzmärkten. Ob es allerdings wie 2007 / 2008 wieder den Immobiliensektor treffen wird, ist nicht vorhersehbar.

Und das macht die erwartende Blase so unberechenbar. Tatsache ist: Die Märkte sind heute so stark verflochten, dass eine Bank eine mit ihr verflochtene Bank mit in die Pleite reißen kann.

 

Gründe für Finanzkrisen

Zwei wesentliche Grüne für die Entstehung einer Finanzkrise

Allgemeine Gründe und Auswirkungen von Finanzkrisen
Ein Rückblick in die Vergangenheit macht deutlich, dass unterschiedliche Faktoren für eine Finanzkrise verantwortlich sein kann. Zwar entstehen die einzelnen Finanzkrisen kurzfristig, jedoch sind die Auswirkungen langwierig und haben einen negativen Einfluss auf die folgenden Bereichen:

  • Politik
  • Gesellschaft
  • Wirtschaft

Im Allgemeinen wird bei einer Finanzkrise von einer Verschlechterung im Finanzwesen gesprochen. Dies können zum Beispiel
Kursververschlechterungen, Zinssenkungen und schlechtere Bonitäten sein. Der nachfolgende Textverlauf erörtert zwei mögliche Gründe für die Entstehung einer Finanzkrise im Detail.

Niedriges Zinsniveau 

Der Erste Schritt in Richtung Finanzkrise
Ein niedriges Zinsniveau ist der erste Grund, warum es zu einer Finanzkrise kommen kann. Im Jahre 2003 sanken die Leitzinsen der Fed auf nur ein Prozent. Wodurch auch die Zinsen in Europa auf zwei Prozent fielen. Diese enormen Zinssenkungen hatten zur Folge, dass die amerikanische sowie die europäische Wirtschaft einen Aufschwung erhielt.

Die Zinssenkungen wurden erhoben, da durch den Terror-Anschlag von 2001 eine Rezession entstand. Diese Rezession konnte in Amerika dank dieser Zinssenkungen überstanden werden. Jedoch war der amerikanische Zinssatz in den Jahren 2003 und 2004 unter der Inflationsrate. Menschen, die Ihr Geld auf der Bank angelegt hatten, erlitten einen Wertverlust. Wodurch wiederum mehr günstige Kredite aufgenommen wurden.

Auf diese Weise konnte die Bildung von Vermögen entstehen. Somit hatten die niedrigen Zinsen die Folge, dass die Vermögenspreise anstiegen. Gleichzeitig wurden die Hypotheken in Amerika immer billiger, wodurch der Immobilienmarkt nur so boomte.

Der Erste Schritt in Richtung Finanzkrise


Ein niedriges Zinsniveau ist der erste Grund, warum es zu einer Finanzkrise kommen kann. Im Jahre 2003 sanken die Leitzinsen der Fed auf nur ein Prozent. Wodurch auch die Zinsen in Europa auf zwei Prozent fielen.

Diese enormen Zinssenkungen hatten zur Folge, dass die amerikanische sowie die europäische Wirtschaft einen Aufschwung erhielt. Die Zinssenkungen wurden erhoben, da durch den Terror-Anschlag von 2001 eine Rezession entstand. Diese Rezession konnte in Amerika dank dieser Zinssenkungen überstanden werden.

Jedoch war der amerikanische Zinssatz in den Jahren 2003 und 2004 unter der Inflationsrate. Menschen, die Ihr Geld auf der Bank angelegt hatten, erlitten einen Wertverlust. Wodurch wiederum mehr günstige Kredite aufgenommen wurden. Auf diese Weise konnte die Bildung von Vermögen entstehen. Somit hatten die niedrigen Zinsen die Folge, dass die Vermögenspreise anstiegen. Gleichzeitig wurden die Hypotheken in Amerika immer billiger, wodurch der Immobilienmarkt nur so boomte.

Platzende Spekulationsblasen

Vor der Entstehung einer Finanzkrise bildet sich oftmals eine Spekulationsblase. Hierbei kaufen eine Vielzahl von Anlegern Vermögensgegenstände über den eigentlichen Wert. Dabei erhoffen sich die Anleger, dass der Wert dieser Vermögensgegenstände weiter an Wert dazu gewinnt. Im Falle eines gleichbleibenden Angebot an Vermögensgegenständen und einen sehr hohen Überschuss an der Nachfrage, ist ein sehr schneller Preisanstieg die Folge.

Liegen aber die Vermögensgegenstände unter den eigentlichen Wert, dann wollen alle Anleger möglichst schnell verkaufen. Folglich entsteht durch die Panikverkäufe eine Angebotsüberschuss, wodurch die Preise fallen. Als bestes Beispiel hierfür kann die amerikanische Immobilienkrise im Jahre 2007 genannt werden, welche der Auslöser für die Finanzkrise im Jahre 2008/2009 war.

Während der Immobilienkrise konnten immer mehr US-Bürger Häuser zu niedrigen Zinsen kaufen, obwohl diese nicht kreditwürdig waren. So erhielten immer mehr US-Bürger ein Hypothekendarlehen (Supreme Kredite), wodurch die Nachfrage nach Immobilien stieg. Jedoch konnten viele Menschen, ihre Kredite auf lange Sicht nicht zurückzahlen.

Dies hatte zur Folge, dass Zwangsräumungen durchgeführt wurden. Die Immobilien gingen zwar wieder an die Banken zurück, jedoch ging auch gleichzeitig die Nachfrage nach Immobilien zurück. Die Folge von diesem Rückgang brachte einen drastischen Einbruch der Immobilienpreise mit sich. Darauf hinaus mussten weltweit Abschreibung in der gesamten Finanzindustrie getätigt werden und Aktienmärkte brachen ein. Das globale Finanzsystem drohte einzubrechen. Nach dem die Bank Lehman Brothers einstürzte, führte es zu einer weltweiten Finanzkrise.

Was ist eine Finanzkrise?

Schaut man in die Vergangenheit, dann ist die wirtschaftliche Entwicklung immer auch von Finanzkrisen bestimmt. Doch was ist eigentlich eine Finanzkrise?

Was eine Finanzkrise bedeutet

Eine Finanzkrise hat in den meisten Fällen einen Börsencrash als Auslöser, was wiederum in den meisten Fällen das platzen einer Blase als Ursache hat. Im Falle der Finanzkrise 2008 was dies das Platzen der Immobilienblase. Damals ging der Preis der Immobilien in den USA immer weiter nach oben und die Banken vergaben im Vertrauen an die Kreditnehmer immer mehr Kredite. Immobilien wurden als Sicherheit genommen und selbst wenn die Kreditnehmer Arbeitslos waren, konnten sie einen Kredit bekommen. Es kam wie es kommen musste.

Viele Menschen konnten ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen und so ging eine der größten Investmentbanken der USA – Lehmann Brothers pleite und verursachte einen großen Börsencrash. Das führte dazu, dass auch andere Banken sich gegenseitig nicht mehr vertrauten und führte so in die Finanzkrise, die den älteren Menschen sicher noch in Erinnerung blieb. Damals übertrug sich die Krise auch auf Europa und die gesamte Welt.

Das Misstrauen unter den Banken wurde immer größer und das Geld floss nicht mehr. Auch heute noch haben vor allem Privatmenschen unter den Folgen der Krise zu leiden. Eine Folge war nämlich, dass die großen Banken wie die EZB ihren Leitzins auf bis zu 0,00%absenkten, um das Geld im Fluss zu halten.

Geschichte

Auch in der Geschichte gab es zahlreiche Finanzkrisen, die immer wieder durch platzende Blasen ausgelöst wurden. So auch die Finanzkrise in den 30er Jahren oder sogar im 18. Jahrhundert die Tulpenkrise. Sie wurden ausgelöst, weil der Preis an der Börse von bestimmten Produkten künstlich in die Höhe getrieben wurde (z.B. der Preis von Tulpen) bis die Blase irgendwann platzte.

Die Folge war immer ein Börsencrash, der direkt Einfluss auf die Wirtschaft hatte. Denn durch den Crash an der Börse, verlieren Unternehmen viel Geld zum Investieren, was wiederum dazu führt, dass die Unternehmen stellen streichen muss. So kommt es gerade in Krisenzeiten zu Massenarbeitslosigkeit und anderen für die Menschen schlimmen Folgen.

Finanzkrisen auch heute noch möglich?

Statistisch gesehen wiederholen sich Finanzkrisen alle 5 – 10 Jahre. Da die letzte Finanzkrise bereits 10 Jahre her ist, ist eine erneute Finanzkrise bereits überfällig. Doch gerade heute ist eine Finanzkrise durchaus möglich. Gerade die Immobilien in Europa werden derzeit überdurchschnittlich hoch bewertet und es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis auch diese Blase platzt. Doch nicht immer platzt eine Blase. Oft reguliert sich der Preis auch selbst wieder und eine Krise bleibt aus.

Finanzkrisen sind nicht voraussehbar, da man nie genau weiß welche Blase nun genau platzt und ob sie überhaupt platzt. Die Wirtschaft der Welt ist inzwischen auch viel zu sehr vernetzt, damit jemand alle Zusammenhänge verstehen könnte. Allerdings sind in der heutigen Zeit auch die Folgen einer globalen Finanzkrise nicht vorhersehbar. Nie hätte sie einen solchen Einfluss auf die Wirtschaft auf der gesamten Welt wie heute.

Dennoch sind diese Erkenntnisse gerade für Aktionäre kein Grund zur Panik. Finanzkrisen sind meist ein Selbstregulierungsprozess der Börsenmärkte für Produkte, die eigentlich viel zu hoch bewertet werden. Oft gehen die Kurse nach Finanzkrisen schnell wieder nach oben und die Wirtschaft erholt sich in der Regel sehr schnell wieder von Krisen. Gerade Aktionäre können in Zeiten von Finanzkrisen sehr gut günstige Aktien kaufen, um in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung die steigenden Kurse zu nutzen. Viele Experten raten während einer Finanzkrise dazu, diese einfach auszusitzen. Es nützt nichts, sich von der Panik anstecken zu lassen und völlig übereilt mit Verlusten Aktien zu verkaufen.