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Wie gesund sind die Schweizer wirklich?

Ismaning (pts/01.02.2011/10:00) - Laut dem soeben erschienenen Jahrbuch des Europäischen Statistikamtes Eurostat sind die Engländer die dicksten Europäer, gefolgt von den Deutschen. Bei uns Schweizern sieht es nicht ganz so schlimm aus, aber auch wir ernähren uns falsch und bewegen uns zu wenig. Diese erschütternden Ergebnisse werfen die Frage auf: Wie ist es um die Gesundheit von uns Europäern wirklich bestellt? Was machen wir falsch, ist es nur die Ernährung?

Mit diesem Thema beschäftigte sich jetzt das IPEV -Institut für Ernährung und Prävention in Ismaning bei München: "Die Ernährung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle", so Prof. Dr. Jürgen Vormann. "Ein weiterer Faktor ist aber unsere Lebensführung insgesamt. Die meisten von uns leben in einem ständigen Stresszustand. Zum Hauptübel Stress trägt nicht nur unser Arbeitsalltag bei, sondern z. B. auch Lärm oder selbst Freizeitsport, bei dem wir übertreiben, uns selbst gerne überfordern. Stress und schlechte Ernährung in Kombination vertragen sich nicht. Fernseh-Kochshows sind in Europa sehr beliebt. Aber gegessen werden zu rund 90% Convenience-Produkte. Das bedeutet, unausgewogene Ernährung, Speisen aus der Massenproduktion, Standardisierung, fehlende Vielfalt, mit einem Wort Wohlstandsdefizite. Unseren Kindern sind Gemüsesorten fremd geworden, sie erkennen sie im Urzustand kaum noch", bemängelt Prof. Jürgen Vormann.

"Prävention wird bei uns falsch eingeordnet und setzt viel zu spät an: Prävention ist nicht erst die Krebsvorsorge, sondern beginnt schon viel früher, z. B. wenn ich die Treppe statt des Fahrstuhls nehme oder wenn ich eine Bus-/Bahnhaltestelle früher aussteige und den Rest zu Fuß gehe. Bei der Bewegung im Freien tankt der Körper zusätzlich noch Vitamin D auf, das uns häufig fehlt. Zusätzlich pflegen wir noch falsche Mythen, so z. B. dass Kaffee ungesund ist, obwohl er das Risiko für Diabetes vermindert. Auch Allergien nehmen zu, da unseren Kindern die Abhärtung fehlt, weil wir Ihnen schon in jungen Jahren, in denen das Immunsystem geprägt wird, ein zu hygienisches, desinfiziertes und steriles Umfeld bieten".



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In Europa lebt man auch mit falschen Normen: Nehmen wir das Thema "Kreislauf", da streben wir oft bei 60 - 70 Jährigen mit Medikamentierung Werte an, die eigentlich für 20 - 30 jährige Menschen gelten. Der Ausgleich von Defiziten mit langfristig wirksamen Nahrungsergänzungsmitteln wird oft kritisiert, während häufige Nebenwirkungen von Arzneimitteln toleriert werden.

Was können, was sollten wir anders machen? Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Jürgen Vormann so: "Unser Organismus rutscht bei unausgewogener Ernährung in eine Übersäuerung, was neben dem oben erwähnten Stress ein Hauptübel ist. "Übersäuert" bedeutet, dass unser Körper durch zu viel Säure belastet wird, die körpereigenen Puffer dies langfristig nicht mehr ausgleichen können, unser Stoffwechsel nicht mehr rund läuft und das Stressgeschehen verstärkt wird. Dabei ist z. B. das Ersetzen der durch Übersäuerung verschwendeten Mineralstoffe mit klassischen Mineralstoffpräparaten, wie sie schon - zumindest in Deutschland vor 80 Jahren auf dem Markt waren, einfach und sinnvoll (viele Apotheken, Drogerien und Reformhäuser bieten zu dem Thema auch spezielle Beratung an). Dazu vernünftig dosierte Bewegung und bewusster Stressabbau".

Der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Vormann leitet das IPEV - Institut für Prävention und Ernährung in Ismaning bei München. Weitere Informationen zum Thema Übersäuerung im Internet unter http://www.saeure-basen-forum.de

Pressekontakt:
Bonn Press
Klaus G. Millarg
Tel.: 0049-228-623682
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[ Quelle: http://pressetext.com/news/110201007/ ]

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