Dienstag, den 08. Juni 2010 um 09:00 Uhr
Österreich zählt zu den innovativsten EU-Ländern im Bereich der Umwelt- und Energieforschung. Speziell bei der Entwicklung effizienter Technologien auf Basis erneuerbarer Energiequellen befindet sich das Land im internationalen Top-Feld. Neben der traditionellen Stärke ...
Wien (ots) - Österreich zählt zu den innovativsten EU-Ländern im Bereich der Umwelt- und Energieforschung. Speziell bei der Entwicklung effizienter Technologien auf Basis erneuerbarer Energiequellen befindet sich das Land im internationalen Top-Feld. Neben der traditionellen Stärke in der Wasserkraft hat sich die Alpenrepublik vor allem mit Innovationen im Bereich Biomasse und Biogas europaweit einen Namen gemacht. Auch in der Solartechnik gehört Österreich bereits zur Weltspitze. Seit einigen Jahren werden Windkraft und Geothermie im besonderen Maße entwickelt. Generell zeichnet sich die österreichische Umwelttechnikindustrie durch hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit aus: So ist etwa GREENoneTec weltweit führend bei der Herstellung von thermischen Solarkollektoren. VA TECH Hydro gehört zur Weltspitze bei elektromechanischen Ausrüstungen und Dienstleistungen zur hydraulischen Energieerzeugung. In der Entwicklung hochmoderner Biomassekraftwerke ist die repotec zum internationalen Technologieführer avanciert.
Rund 25 Universitätsinstitute, eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Großteil der 375 Unternehmen dieser Branche betreiben F&E im Umwelt- und Energiebereich. Von herausragender Bedeutung sind Themen wie erneuerbare Energieträger, Energieeffizienz, Wasserstoff- und Brennstoffzellen sowie intelligente Energiesysteme. Der Umsatz dieser Branche hat sich in den letzten 15 Jahren vervierfacht (von 1,5 Milliarden auf 6 Milliarden Euro). Mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzplus von 12,3 Prozent gehört die Umwelttechnik damit zu den wachstumsstärksten Märkten Österreichs. Auch der Export ist in diesem Zeitraum von 1,5 Milliarden auf 3,9 Milliarden Euro gestiegen. Die Beschäftigtenzahl hat sich auf 22.000 Beschäftigte verdoppelt. Die Forschungsausgaben sind stark gestiegen: Heute investieren die österreichischen Umwelttechnikanbieter rund 17 Prozent ihres Umsatzes in F&E.
Ob internationale Unternehmen wie Frings, Wabag und Solon-Hilber oder nationale Spitzenfirmen wie der Solarexperte GREENoneTEC, der Biomasse-Technologieführer KWB oder die Wasserspezialisten Andritz/VA Tech Hydro - sie alle nützen die Vorzüge einer zielgerichteten Forschungsförderung, das günstige Steuersystem und das Potenzial hoch qualifizierter Arbeitskräfte in Österreich.
| Bericht: | Austrian Business Agency |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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