Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 12:50 Uhr
Wien (pts/28.01.2010/12:50) - Die Pharmig freut sich gemeinsam mit der österreichischen Arzneimittelagentur AGES-PharmMed über die positive Bilanz der ersten vier Jahre. Pharmig Generalsekretär Dr. Jan Oliver Huber weist darauf hin, wie wichtig für die Industrie eine gut organisiert Behörde auf EU-Niveau als Ansprechpartner ist. "Die Zusammenarbeit mit der Arzneimittelagentur funktioniert in weiten Teilen sehr gut und ist geprägt von einem harten, aber fairen Dialog", lobt Huber die Experten der AGES-PharmMed. "Die vielseitigen Aufgaben werden von der Behörde stets in hoher Qualität erledigt."
Finanzierung hinterfragen
Bei all der Freude über die erfolgreiche Arbeit möchte die Pharmig aber auf die Finanzierungsproblematik der AGES-PharmMed hinweisen. Wie Huber betont, wird die Arzneimittelagentur zu gut 80 Prozent von der Pharmaindustrie finanziert. Huber: "Es ist ja in Ordnung, wenn die Industrie für die Zulassung von Arzneimitteln Gebühren zahlen muss. Man muss aber hinterfragen, ob es ideal ist, wenn man die Finanzierung der Behörde fast zur Gänze der Pharmaindustrie auferlegt." Die AGES-PharmMed übernimmt im Rahmen der Arzneimittelüberwachung und -sicherheit eine Reihe von hoheitlichen Aufgaben, die aus öffentlichen Mitteln finanziert gehören. Die Pharmig spricht sich daher für eine teilweise Deckung des Budgets der AGES-PharmMed im Rahmen der Bundesbasisfinanzierung aus.
(Ende)
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[ Quelle: http://pressetext.com/news/100128029/ ]
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