Mittwoch, den 25. November 2009 um 15:00 Uhr
Die Befragung des Frauenbetriebe e.V. zeigt neue Tendenzen: Eine Firma zu haben ist eine echte Alternative, die Frauen verstärkt in Vollzeit betreiben, und sie nutzen stärker Fremdkapital. Differenzierte Beratungszugänge fördern ein frauenfreundlicheres ...
Frankfurt (ots) - Die Befragung des Frauenbetriebe e.V. zeigt neue Tendenzen: Eine Firma zu haben ist eine echte Alternative, die Frauen verstärkt in Vollzeit betreiben, und sie nutzen stärker Fremdkapital. Differenzierte Beratungszugänge fördern ein frauenfreundlicheres Gründungsklima.
Trotz Krise schätzen 73 Prozent der Befragten ihre weitere Firmenentwicklung als sehr gut oder gut ein und 95 Prozent sind mit ihrer Selbständigkeit zufrieden, ergab die neuste Kundinnenbefragung des Frauenbetriebe Qualifikation für die berufliche Selbständigkeit e. V.
Frauengeführte Unternehmen sind klein, aber stabil, kreativ und wissensintensiv. Frauen bekunden immer mehr Interesse für Geschäftspartnerschaften, sie wählen die Selbständigkeit verstärkt in Vollzeit und sind weniger von Finanzierungen aus ihren privaten Partnerschaften abhängig. Stattdessen bevorzugen sie zunehmend öffentliche Fördermittel. Die Daten bestätigen hier den hohen spezifischen Bedarf an Mikrodarlehen für ihre Kleinbetriebe.
"Mit ihren Unternehmen, in denen ihre sehr hohe Qualifikation gut aufgehoben ist, möchten Frauen ihre Tätigkeit selbst gestalten. Sie möchten aber auch ihre Existenz eigenständig sichern: Sie wirtschaften profitabel und erfolgreich", erklärt Christiane Stapp-Osterod, geschäftsführender Vorstand des Frauenbetriebe e. V. 72,5 Prozent der Befragten, die sich nach der Frauenbetriebe-Beratung selbständig gemacht haben, sind heute noch am Markt, und die Anzahl der Angestellten steigt mit der Dauer der Selbständigkeit.
Weitere Ergebnisse zeigen, dass eine besondere Differenzierung im Profil - und in Beratung - den Migrantinnen gilt. "Viele Kundinnen haben uns aufgrund unseres speziellen Angebots aufgesucht und wertgeschätzt. Es bestätigt die Notwendigkeit, auf verschiedene Frauenzielgruppen ausgerichtete Qualifizierungsangebote zu entwickeln. Nur somit können ihre unausgeschöpften Potenziale aktiviert werden. Das heisst auch, dass die Politik frauengeführte Betriebe nicht mehr durch ein männlich geprägtes Bild des Unternehmertums betrachten dürfte", so Christiane Stapp-Osterod.
Pressemappe: www.frauenbetriebe.de unter "Presse"
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| Quelle: | www.presseportal.de |
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