Montag, den 05. Oktober 2009 um 09:38 Uhr
Tagesgeldvergleich.net informiert: auch für den September 2009 veröffentlicht das Fachportal tagesgeldvergleich.net wieder seine Statistiken zur Entwicklung der Zinsen aller von ihm verglichenen Tagesgeldangebote. Wie interessierte Leser den Daten im Bereich ...
Leipzig (ots) - Tagesgeldvergleich.net informiert: auch für den September 2009 veröffentlicht das Fachportal tagesgeldvergleich.net wieder seine Statistiken zur Entwicklung der Zinsen aller von ihm verglichenen Tagesgeldangebote.
Wie interessierte Leser den Daten im Bereich http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/ des Portals entnehmen können, betrug der durchschnittliche Zinssatz zum 1. Oktober 2009 1,72 Prozent pro Jahr für 5.000 Euro Einlage bei einem Monat Anlagedauer bzw. 1,61 Prozent pro Jahr für 50.000 Euro Einlage bei einem Monat Anlagedauer. Das Leitzinsniveau der EZB verharrt seit Monaten bei 1,00 Prozent und auch der EONIA als Referenzzinssatz für täglich verfügbare Spareinlagen hat sich anscheinend langsam im Bereich von 0,33 bis 0,35 Prozent eingepegelt.
Noch vor einem Monat betrug der durchschnittliche Zinssatz aller verglichenen Angebote des Fachportals tagesgeldvergleich.net 1,85 bzw. 1,73 Prozent pro Jahr (bei 5.000 bzw. 50.000 Euro Einlage und jeweils einer Anlagedauer von einem Monat).
Damit war der prozentuale Rückgang des Zinsniveaus mit rund sieben Prozent für beide Einlagen unverändert gegenüber dem Rückgang im Zeitraum von August bis September des Jahres 2009.
Genau ein Jahr zuvor lagen die durchschnittlichen Zinsen aller verglichenen Angebote bei 4,53 bzw. 4,42 Prozent pro Jahr und markierten zusammen mit den am 1. November 2008 notierten Werten von 4,57 bzw. 4,45 Prozent pro Jahr das absolute Zinshoch innerhalb der letzten Jahre.
Das damalige hohe Zinsniveau lag aber nicht nur am hohen Leitzinssatz, sondern war - wie auch der Ratgeber auf http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/hohe-zinsen.html anschaulich darlegt -vor allem den Refinanzierungsproblemen der Banken untereinander geschuldet. Da sich diese aufgrund der Finanzkrise kaum Geld liehen, mussten sich die Banken frische Einlagen zum Beispiel über attraktive Zinsen bei Tages- und Festgeldern verschaffen.
Im Gegensatz zu der im Juli 2008 aufgelegte Tagesanleihe des Bundes ist das aktuelle Zinsniveau der Bankangebote jedoch noch mehr als attraktiv. Wie der Grafik auf http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/tagesanleihe.html entnommen werden kann, notiert die Tagesanleihe derzeit bei einer Verzinsung von 0,20 Prozent - pro Jahr wohlgemerkt! Schuld daran ist die Kopplung an den EONIA als Referenzzinssatz, welcher derzeit bei um die 0,35 Prozent notiert.
Hier dürfte es die Bundesfinanzagentur mittlerweile schwer haben, neue Anleger zu motivieren, ihr Geld so niedrig verzinst anzulegen, denn de facto ist dank Staatsgarantie die Sicherheit dort nicht höher als bei den Tagesgeldangeboten inländischer Banken.
| Bericht: | |
| Quelle: | www.presseportal.de |
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