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Start des AIT Austrian Institute of Technology (1)

Wien (pts/29.05.2009/16:25) - Das österreichische Forschungsinstitut von europäischem Format, das sich mit den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft beschäftigt, steht auf einem soliden Fundament und startet mit schwarzen Zahlen in die Zukunft.

.) Das AIT Austrian Institute of Technology tritt mit einem positiven Ergebnis (+4,5 Mio EUR), einer neuen strategischen Positionierung und neuer organisatorischer Aufstellung in die Zukunft.

.) Die AIT-Strategie sowie das AIT Forschungsprogramm 2010 - 2013 sind
fertiggestellt und wurden vom Forschungsstrategischen Beirat positiv evaluiert.

.) Das Rollout der neuen Marke AIT Austrian Institute of Technology beginnt.

(AIT) - Im österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationssystem wird ein neues Kapitel geschrieben. Mit der Bilanz 2008 der Austrian Research Centers (ARC) wird nicht nur das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen, sondern auch die Austrian Research Centers (ARC) - vormals Forschungszentrum Seibersdorf - zum Abschluss gebracht. Das AIT Austrian Institute of Technology ist nun im Firmenbuch eingetragen und startet in die Zukunft. Per 15. Juni 2009 wird das Unternehmen als AIT Austrian Institute of Technology GmbH auftreten.

AIT ist auf solidem Fundament gebaut

"Das AIT Austrian Institute of Technology startet nach einem nahezu vollständigen Umbau des Unternehmens in die Zukunft. Dabei handelt es sich um den größten Changeprozess in der Geschichte des Unternehmens, der nach wie vor auf Hochtouren läuft", sagt Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes Androsch und erläutert die Meilensteine der Unternehmenswerdung.

So wurden auf Basis einer neuen Positionierung die neue Strategie des Institutes sowie das AIT Forschungsprogramm 2010 - 2013 erarbeitet. Das AIT Austrian Institute of Technology versteht sich mit seinen fünf Departments als hoch spezialisierter Forschungs- und Entwicklungspartner in enger strategischer Anbindung an die thematisch fokussierte Industrie und Auftraggeber aus öffentlichen Institutionen. Dabei beschäftigen sich die ForscherInnen mit den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft: Health & Environment, Safety & Security, Energy, Mobility, sowie Foresight & Policy Development. Der zentrale Fokus liegt in der Entwicklung von Technologien, Methoden und Verfahren für zukunftsgerichtete Innovationen mit einem Umsetzungshorizont von fünf Jahren und mehr. Darauf aufbauend wurde die organisatorische Aufstellung des Unternehmens gänzlich neu ausgerichtet.

AIT startet mit neuer Aufstellung

Das AIT Austrian Institute of Technology an den Standorten Wien Tech Gate (Sitz der Geschäftsführung), Wien Tech Base (vormals arsenal research), Seibersdorf, Wr. Neustadt, Ranshofen und Leoben steht für angewandte Forschung, Innovation und Technologie. "Das AIT Austrian Institute of Technology arbeitet an den Tools und Technologien von morgen, um die Lösungen von übermorgen realisieren zu können", sagt der kaufmännische Geschäftsführer DI Anton Plimon.

Zwei 100% Tochtergesellschaften in Seibersdorf

Seibersdorf ist der Sitz der beiden 100% Tochtergesellschaften Seibersdorf Labor GmbH, die aktiv mit Labor- und Servicedienstleistungen am Absatzmarkt tätig ist und Nuclear Engineering Seibersdorf, die von der Republik Österreich mit der Konditionierung und Zwischenlagerung von radioaktiven Stoffen beauftragt ist. Prominenter Nachbar in Seibersdorf sind die Labors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

AIT profitiert von neuem Governancesystem

Die alte historisch gewachsene Gesellschafterstruktur entsprach nicht mehr den Anforderungen einer modernen Forschungseinrichtung und wurde völlig neu aufgesetzt. Nunmehr halten das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit 50,46% und die Österreichische Industriellenvereinigung (IV) mit 49,54 % die Gesellschafteranteile des Unternehmens. "Ebenso ist es uns gelungen, renommierte Vertreter wichtiger Industrieunternehmen, wie z.B. Magna, Verbund, Voestalpine und Siemens in den Aufsichtsrat des AIT Austrian Institute of Technology zu holen" sagt Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes Androsch.

Forschungsstrategischer Beirat (FSB) und Evaluierungspanels (EP)

Die jeweiligen Forschungsschwerpunkte innerhalb der fünf Departments werden für einen Zeitraum von vier Jahren festgelegt und vom Forschungsstrategischen Beirat (FSB) intensiv begutachtet. Die begleitende Evaluation der Umsetzung erfolgt durch je ein Evaluierungspanel pro Department und beginnt nach zwei Jahren, also 2011. "Dies ermöglicht die laufende Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse für die Festlegung und Adaption der Schwerpunkte für die Folgeperioden", erläutert der wissenschaftliche Geschäftsführer, Prof. Dr. Wolfgang Knoll.

Der neu gegründete Forschungsstrategische Beirat (FSB) soll dabei gemeinsam mit den fünf Evaluierungspanels (EP) den Exzellenzanspruch des AIT Austrian Institute of Technology sicherstellen.

AIT profitiert von langfristiger Finanzierungssicherheit

Auf Basis dieses neuen Governancesystems erfolgen auf Eigentümerseite langfristige und stabile Finanzierungszusagen, die wissenschaftliche Exzellenz überhaupt erst möglich machen" sagt Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes Androsch und führt weiter aus: "Mit einer 40%igen Basisfinanzierung durch den Bund, zusätzlichen Geldern aus nationalen Themen- und EU-Programmen sowie den geplanten Mitteln aus der unternehmensseitig akquirierten Auftragsforschung sind die Grundvoraussetzungen geschaffen um das AIT Austrian Institute of Technology zu einer Technologieschmiede zu etablieren, aus dem international wettbewerbsfähige Forschungsergebnisse und Innovationsschübe kommen!"

AIT startet mit schwarzen Zahlen

Nach einem negativen Jahresergebnis 2006 (- 4 Mio. EUR) und 2007 (-1.8 Mio. EUR) wurde 2008 ein positives Jahresergebnis von + 4,5 Mio. EUR erzielt.

DI Anton Plimon, kaufmännischer Geschäftsführer: "Im Geschäftsjahr 2008 ist es gelungen, den wirtschaftlichen Turnaround einzuleiten. Durch Sanierungs- und Einsparungsmaßnahmen konnte die Kostenstruktur des Unternehmens optimiert werden. Ebenso wurde dem Dilemma der vergangenen Jahre - überproportional steigende Aufwendungen gegenüber den Erlösen - klar gegengesteuert".

Der Auftragsstand 2008 liegt mit 87,94 Mio EUR im Vergleich zu 74,29 Mio Euro (+18,3 %) deutlich über dem Vorjahr und stellt eine besonders wichtige Kennzahl für das Unternehmen dar, da dadurch die Betriebsleistung gesichert wird.

Forschungsstrategischer Beirat erteilt die fachliche Startfreigabe

"Der aus international renommierten Mitgliedern bestehende Forschungsstrategische Beirat hat das Forschungsprogramm 2010 - 2013 in den vergangenen Tagen (vom 26. bis 28. Mai 2009) umfassend geprüft und damit dem AIT Austrian Institute of Technology die fachliche Startfreigabe erteilt. "Wir berücksichtigen das Feedback in unserem AIT Forschungsprogramm 2010 - 2013 und freuen uns, dass unsere Herangehensweise sowie der gesamte konzeptionelle Denkrahmen bestätigt wurden", sagt Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT Austrian Institute of Technology.

"Das AIT Austrian Institute of Technology versteht sich mit seinen fünf Departments als hoch spezialisierter Forschungs- und Entwicklungspartner, der sich mit den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft beschäftigt. Dieser Logik folgend haben wir pro Department Forschungsschwerpunkte, sogenannte Research Areas, definiert. Mit entsprechender Ausstattung erreichen wir jene kritische Größe, die uns das Entwickeln von Technologien, Methoden und Verfahren für zukunftsgerichtete Innovationen mit einem Umsetzungshorizont von fünf Jahren und mehr ermöglicht", erläutert Prof. Dr. Wolfgang Knoll abschließend.

Rückfragehinweise
Mag. Michael H. Hlava
Leiter Corporate & Marketing Communications

Ab 15.06.2009 AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Telefon: +43 (0)50550-2046
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (ab 15.06.2009 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
http://www.arcs.ac.at (ab 15.06.2009 http://www.ait.ac.at) (Ende)

Aussender: Austrian Research Centers GmbH – ARC
Ansprechpartner: Mag. Michael H. Hlava
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43 (0)50550-2046

[ Quelle: http://pressetext.com/news/090529029/ ]

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